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| Ljósá |
LjósáLjósá [] (dänischer Name: Lyså, wörtlich: "Licht-Au") ist ein Ort der Färöer im Nordosten der Insel Eysturoy.
- Einwohner: 33 (Stand: 31. Dezember 2002)
- Postleitzahl: FO-466
- Kommune: Eiðis kommuna
Ljósá liegt südlich von Eiði an der Westküste der Insel. Das Dorf wurde 1840 gegründet. als die Bevölkerungsanzahl der Färöer anstieg und mehr landwirtschaftliche Fläche erschlossen werden musste.
Kategorie:Ort auf den Färöern
Kategorie:Eysturoy
Dänische Sprache
Die dänische Sprache, kurz Dänisch (dänisch dansk [sprog]), gehört zu den germanischen Sprachen und dort zur Gruppe der skandinavischen Sprachen.
Sie ist die Amtssprache in Dänemark und zweite Amtssprache in Grönland (neben Grönländisch) und auf den Färöern (neben Färöisch, meist in der Varietät Gøtudanskt) und Verkehrssprache in Island (als ehemalige Kolonialsprache).
Weiterhin ist sie als Minderheitensprache in Schleswig-Holstein (dän. Slesvig-Holsten) durch dessen Landesverfassung besonders geschützt. Das Dänisch im ehemaligen Dänisch-Westindien ist im 20. Jahrhundert verschwunden.
In Dänemark wird das Dänische von ca. 5 Millionen Muttersprachlern gesprochen. Weitere ca. 330.000 Muttersprachler verteilen sich vor allem auf Deutschland (das bis 1864 dänische Südschleswig (dän. Sydslesvig), Zentrum ist hier Flensburg (dän. Flensborg) mit ca. 20.000 Sprechern), Grönland und die Färöer (beide politisch zu Dänemark gehörend), aber auch auf Kanada, Norwegen, Schweden und die USA.
Obwohl es vom Wortschatz her stark vom Plattdeutschen beeinflusst ist, ist die Sprachgrenze zu (nieder-)deutschen Dialekten keine fließende, sondern eine „harte“. Diese verlief historisch an der Eider.
Der Language Code ist da bzw. dan (nach ISO 639).
Interskandinavisch und Dialekte
Die Bokmål-Variante des Norwegischen ist linguistisch gesehen auch ein dänischer Dialekt. Kulturhistorisch wird es aber als eigene Sprache gezählt und auch von seinen Sprechern deutlich so empfunden. Zusammen mit Schwedisch bilden Dänisch und Norwegisch die virtuelle „interskandinavische Sprache“, was nichts anderes bedeutet, als dass es diese Sprache nirgends in Schriftform gibt, und alle drei linguistisch gesehen Dialekte, also gegenseitig verständlich, sind, wobei aber Schwedisch kein Dialekt des Dänischen ist, sondern beide Dialekte des „Interskandinavischen“ (Kontinentalskandinavisch im Gegensatz zum Inselskandinavisch auf den Färöern und in Island). Ein Beispiel hierfür ist, dass man auf den Färöern von Muttersprachlern durchaus gefragt wird, ob man Skandinavisch (nicht Dänisch) spräche. In dem Fall würden sie dann aber Dänisch sprechen.
Dänisch selber zerfällt in diverse zum Teil gegenseitig nur schwer verständliche Dialekte. Gelehrte Standardsprache ist das so genannte Radio Københavnsk (wörtlich: Radio Kopenhagisch, also durch Radio und Fernsehen im ganzen Land verständlich), welches sich zum Beispiel deutlich von den in Jütland (und dort besonders im Süden) gesprochenen Dialekten unterscheidet.
Die Bedeutung von Dialekten nahm jedoch in den letzten Jahrzehnten sehr ab, der Grund ist die Verbreitung der Standardsprache, welche die Dialekte verdrängt.
„Verwandt“ mit dem Dänischen ist das Petuh in Flensburg. Es beruht teilweise auf dänischer Grammatik (Satzbau), einer Reihe Danismen, ist aber vom Wortschatz her dem Plattdeutschen sehr ähnlich, so dass es dort eingeordnet und auch als Petuh-Tanten-Deutsch bekannt ist. Es stammt aus dem 19. Jahrhundert und kann vielleicht als der Versuch von Dänen verstanden werden, Deutsch zu sprechen. Vergleiche hierzu auch: Missingsch
Weiter gab es bis ins 20. Jahrhundert das Kreoldänische in Dänisch-Westindien, das aber mit seinem letzten Sprecher ausgestorben und auch nicht schriftlich überliefert ist.
Danistik und Dänischunterricht
Danistik ist die dänische Philologie. Sie gehört zur Skandinavistik und wird zum Beispiel an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gelehrt.
In Südschleswig gibt es eine Reihe dänischer Schulen, die in erster Linie für die dänische Minderheit gedacht sind, aber auch von Kindern deutscher Muttersprachler besucht werden können, wenn sich die Eltern ebenfalls Dänisch aneignen (Elternabende finden in der Regel auf Dänisch statt).
Bekannteste und traditionsreichste dänische Schule in Deutschland ist die Duborg Skolen in Flensburg. Sie ist bis jetzt das einzige dänische Gymnasium in Deutschland. Ein zweites ist in Schleswig in Planung.
In Schleswig-Holstein gibt es darüber hinaus eine Reihe von deutschen Schulen, an denen Dänisch als dritte Fremdsprache angeboten wird.
Danismen
Aus dem Dänischen stammende bzw. entlehnte Wörter heißen Danismen. Der weltweit bekannteste Danismus ist der Name des Spielzeugs Lego (aus dänisch: leg godt! - spiel gut!). Andere bekannte Danismen sind: hyggelig (gemütlich, malerisch, nett, …) und Pølser (Würstchen).
Viele Orts- und Familiennamen in Südschleswig sind auch dänischer (altskandinavischer) Herkunft. So zum Beispiel alle Orte mit -by (wie in Husby), -rup (Sörup) und -wig (Schleswig dän.: Slesvig).
Wie man am Telefonbuch von Flensburg leicht erkennen kann, sind dort Familiennamen mit -sen am Ende üblich. Bis zum 19. Jahrhundert hatte es einen dänischen Bevölkerungsanteil von über 80 %, der sich nur zum Teil eingedeutscht hat. Namen wie Petersen, Hansen, Jacobsen usw. künden noch von dieser Zeit.
Eine nennenswert von Danismen beeinflusste Sprache ist das Färöische. Es sind quasi die einzigen Fremd- und Lehnwörter, die diese Sprache „zulässt“ (wobei es schwierig ist, sie als reine Danismen zu identifizieren, da sie auch als „Interskandinavismen“ empfunden werden können). Aus dem Dänischen kommende Anglizismen werden hier in der gehobenen Sprache aber nicht entlehnt.
Norwegisch (Bokmål) ist ebenfalls stark von Danismen beeinflusst. Dies hängt mit der über 400-jährigen Union Norwegens mit Dänemark zusammen. In der norwegischen Geschichte wird diese Epoche vor allem als Fremdherrschaft empfunden und auch als 400-Jahre-Nacht (so Henrik Ibsen) bezeichnet.
Fremdsprachliche Einflüsse auf das Dänische
Besonders bedeutend ist der Einfluss des Deutschen, speziell (und über Vermittlung durch die geographische Nähe) des Niederdeutschen zu allen Zeiten. So besteht ein großer Teil des dänischen Vokabulars aus niederdeutschen Lehnwörtern und Lehnübersetzungen. Das macht für Deutsche das Erlernen und Sprechen des Dänischen einfacher. Viele Begriffe kann man durch Raten selber finden, wenn man weiß, auf welche Art ins Dänische lehnübersetzt wurde.
Deutsch war bis ins 19. Jahrhundert gleichzeitig Sprache am dänischen Hof. Es galt also als vornehm, ähnlich wie Französisch am preußischen Hof. Das beförderte die Übernahme deutscher Begriffe nicht unwesentlich.
Im heutigen Dänisch gibt es – wie im Deutschen auch – eine große Anzahl von Internationalismen (in den letzten Jahrzehnten verstärkt Anglizismen). Das geht so weit, dass Dänen sich auf Angloamerikanisch grüßen: Hej! wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von den US-Amerikanern übernommen (aus amerik.: Hi!). Jedenfalls erleichtert dieser Umstand auch das Lernen, Lesen und Sprechen des Dänischen, da ganz viele Fremd- und Lehnwörter vertraut sind.
Aber: Dänisch ist dennoch eine skandinavische Sprache, also existiert – wie oben schon erwähnt – eine harte Sprachgrenze. Diese Grenze unterscheidet es im eigentlichen Kern der Sprache mehr vom Deutschen, als es das Englische tut, was ja trotz seiner westgermanischen Herkunft nicht unbedingt durch alle uns bekannten Anglizismen plötzlich „verständlich“ ist.
Kurz: Die fremdsprachlichen Einflüsse des Deutschen und Englischen (als Mittler von weiteren Internationalismen) erleichtern das Erlernen des dänischen Wortschatzes, sie erschließen aber nicht die Sprache an sich.
Das dänische Alphabet
Das dänische Alphabet enthält unter anderem alle im Deutschen auch bekannten 26 Buchstaben von A–Z in der gleichen Reihenfolge. Der Unterschied liegt darin, dass das Dänische keinen der deutschen Umlaute (ä, ö, ü) und auch nicht das ß verwendet. Dafür gibt es drei typische Sonderzeichen:
Æ, æ: Typographisch gesehen ist das Æ eine Ligatur aus A und E. Es entspricht dem deutschen Ä.
Ø, ø: Das Ø ist typographisch gesehen immer ein O mit einem nach rechts geneigten Schrägstrich, der an beiden Enden über das O herausragt. Es entspricht dem deutschen Ö.
Å, å: Das Å ist mit der dänischen Rechtschreibreform von 1948 eingeführt worden. Es ersetzt das ältere Aa, aa. Dieser Buchstabe hat im Deutschen keine graphische Entsprechung. Der Kringel auf dem Å wird als ein kleines O verstanden, womit angedeutet wird, dass es sich hier ursprünglich um einen A-Laut gehandelt hat, der, wenn kurz ausgesprochen, sehr stark zum O tendiert. Die Stadt Ålborg wird z. B. wie „Ollborg“ ausgesprochen. Handelt es sich aber um ein langes Å, wird es wie U in „und“ ausgesprochen, d. h. Ångstrøm wird als „Ungström“ ausgesprochen. Niederdeutschen Sprechern ist dieser Laut allerdings bekannt, z. B. in maken (hochdt.: machen). Das Aa existiert nur noch in Eigennamen und auf „antiken“ Beschriftungen, aber nicht mehr in der sonstigen Schriftsprache. Seit 1984 ist bei Ortsnamen jedoch wieder die Schreibung mit Aa zulässig, und einige Orte wünschen diese alte Schreibweise. Siehe hierzu Aabenraa.
Auch sonst kennt das Dänische keine Vokalverdopplungen in der Schrift, wohl aber bei Konsonanten.
Diese drei Sonderbuchstaben werden anders als die Umlaute im Deutschen (Wörterbuch) nicht unter A und O einsortiert, sondern stehen immer am Ende des Alphabets, also so:
A, B, C, [...] X, Y, Z, Æ, Ø, Å
Im deutschen Schriftsatz gilt, dass diese drei Buchstaben in dänischen Namen, Stichwörtern und Zitaten oder gar im Gebrauch des Dänischen selbst niemals mit Ä, Ö, und Aa umschrieben werden sollen (obwohl Dänen das dennoch entziffern könnten). Das gilt analog für das Internet. Ausnahmen bilden nur Eigennamen wie Kierkegaard.
Tipp für Computerbenutzer: Anstatt sich die Zahlencodes für diese Zeichen zu merken (oder um sie zu erlernen), gibt es (zumindest bei Windows) das Programm charmap (Character Map) das über Start > Ausführen > „charmap“ zu erreichen ist.
Die dänische Phonologie ist für Deutsche das Hauptproblem beim Spracherwerb des Dänischen. Sie ist so kompliziert, dass sie nicht in einfache Regeln gefasst werden kann, und gleichzeitig weicht sie in den existierenden Dialekten auch erheblich voneinander ab.
Die meisten Deutschen (die nicht auf einer der o. a. dänischen Schulen waren) werden es wohl kaum schaffen, ein Dänisch zu sprechen, das von den Muttersprachlern selber zumindest als ein Dialekt aus ihrem Lande erkannt wird. Was aber durchaus möglich ist, ist eine flüssige Aussprache des Dänischen, die zumindest im interskandinavischen Gespräch völlig ausreicht und natürlich auch von jedem Dänen verstanden wird. So werden Deutsche, die einigermaßen fließend Dänisch beherrschen, oft gefragt, ob sie Norweger seien. Das ist in Dänemark dann als Lob zu verstehen.
Wichtigste Besonderheiten
Der Stoßlaut (Stød)
Der Stød ['sdøð] ist ein Glottisschlag [], wie er in vielen Varietäten des Deutschen vorkommt, beispielsweise in beachte []. Er kommt so häufig (und betont) und an für Deutschsprecher so ungewohnten Stellen vor (nämlich nach Vokal und vor Konsonant bzw. am Wortende), dass er den gesamten Charakter der dänischen Lautung dominiert. Hinzu kommt, dass es im Dänischen keine einheitlichen Regeln dafür gibt, wo und wann der Stød genau Anwendung findet. Dies ist nicht nur eine Frage des Dialekts, sondern auch des Soziolekts, wobei gilt, dass gehobenere Schichten den Stød öfters verwenden und dass er im Süden Jütlands weniger vorkommt.
Der dänische Stød hat in seinen skandinavischen Verwandten, dem Schwedischen und dem Norwegischen, seine Entsprechung im musikalischen Akzent.
Begnügt man sich mit einer interskandinavischen Aussprache des Dänischen, kann man den Stød auch ganz weglassen und wird dennoch verstanden. „Dänisch“ spricht man dann aber nicht.
Zudem gibt es einige Fälle, in denen gleichgeschriebene Wörter durch den Stød einen Bedeutungsunterschied erfahren, z. B. ['änən] 'anderer' ~ ['än’ən] 'die Ente', ['ånən] 'das Atmen' ~ ['ån’ən] 'der Geist', ['hεnər] 'geschieht' ~ ['hεn’ər] 'Hände'.
Das weiche D
Für die deutsche Zunge noch schwieriger ist das weiche D. Historisch entstammt es dem altskandinavischen „Ett“, das heute nur noch in Island und auf den Färöern in der Schriftsprache verwendet wird: Ð, ð. Das kleine ð ist bekannt aus der Lautschrift für einen weichen Reibelaut, bei dem eine Enge zwischen Zunge und Zähnen gebildet wird, so wie im englischen the. Es wird auch in der Lautschrift zur Bezeichnung des dänischen weichen D verwendet.
Nur wird es im Dänischen erstens nicht am oberen sondern am unteren Zahndamm artikuliert, und zweitens kommt es nie im Anlaut eines Wortes oder einer Silbe vor.
In der Schrift ist das weiche D stets mit /d/ bezeichnet. Eine bedeutungsunterscheidende Funktion hat es nicht.
Neben dem Stød ist es das zweite Hauptcharakteristikum der gesprochenen dänischen Sprache, wo dann die Kombination von beiden den typischen „weichen“ Klang (im Vergleich etwa zum Norwegischen) ergibt.
Vokalqualitäten
Die dänischen Vokale ähneln den deutschen, doch sind manche nicht identisch. Grundsätzlich verdunkeln sich alle Vokale vor oder nach dem /r/ (welches nie gerollt wird). Das /a/ wird heller ausgesprochen (ähnlich dem Englischen), und das Å ähnelt je nach Kürze oder Länge verschiedenen Arten des [o] (mit Tendenz zum [a], wenn es lang ist, wird es wie u in „und“ ausgesprochen).
Am ungewohntesten ist vielleicht die typische helle Aussprache des kurzen /i/. Diese kann am einfachsten erlernt werden, wenn man bei kurzem /i/ immer versucht, ein kurzes [e] zu artikulieren.
„Verschlucken“ von Konsonanten
...und daraus oft Bildung von Diphthongen
Wenn beklagt wird, dass das Dänische bei weitem nicht so gesprochen wie es geschrieben wird, so liegt das zum großen Teil nicht nur am weichen D, sondern auch am Verschlucken diverser geschriebener Konsonanten in der Aussprache.
Betroffen hiervon sind meist im Auslaut oder im Wortinneren befindliche /g/, /t/ und oft auch des /d/ und anderer Konsonanten.
Zum Beispiel wird det (deutsch: das) nicht etwa [det] ausgesprochen, sondern immer [de].
-er im Auslaut verfärbt sich wie im Deutschen zu einer Art Vokal, nur nicht wie im Berlinischen von Hammer zu [hamma], oder im Niederdeutschen zu [hammä], sondern zu einer Art [hammå].
Und so gibt es viele weitere Ausspracheregeln und (-Ausnahmen), welche den praktischen Sprachunterricht unumgänglich machen, will man das Dänische vervollkommnen. An Universitäten dauert die Vermittlung der dänischen Phonologie ein komplettes Semester.
Ein bekannter Liedrefrain findet dort zur Veranschaulichung der Diphthongbildung von [ei] Verwendung:
En snegl på vejen er tegn på regn i Spanien
[en sneil po vein er tein po rein i Spänien]
Eine Schnecke auf dem Weg ist ein Zeichen für Regen in Spanien
(Aus: My Fair Lady, die dänische Version von: Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen)
Hier ist das [ei] in regn (weil es nach /r/ kommt) dunkler als in den drei anderen Wörtern.
Einige Regeln könnte man zwar mit einigen Ausnahmen aufstellen.
Deutsch > dänisch: au > u, z. B. Hausmaus = husmus, eu > y z. B. deuten = tyde und ei = e (wie im Berlinischen) Beine = ben oder ei > i, z. B. Reis = ris
Ebenfalls bei Konsonanten sch > sk, z. B. schön = skøn, D > T und umgekehrt, d. h. deutsch = tysk
Die meisten dieser Regeln sind entweder vom Plattdeutschen oder Mittelhochdeutschen bekannt.
Wo man da überall den Stød setzen kann, muss die dänische Wikipedia-Gemeinde entscheiden.
Siehe auch
Liste dänischsprachiger Schriftsteller, Hyggelig
Literatur
Die Dänische Zentralbibliothek für Südschleswig enthält die größte Sammlung dänischer Titel in Deutschland.
Geschichte der dänischen Sprache
- Peter Skautrup: Det danske sprogs historie. Bd. 1–4, Kopenhagen 1944–1968 (unveränderter Nachdruck 1968) und 1 Registerband, Kopenhagen 1970
Grammatiken
- Barbara Fischer-Hansen, Ann Kledal: Grammatikken. Håndbog i dansk grammatik for udlændinge. Special-pædagogisk forlag, 1998 (Indeholder gode forklaringer på grammatiske funktioner og regler i dansk.)
- Robin Allan, Philip Holmes, Tom Lundskær-Nielsen: Danish. A Comprehensive Grammar. London and New York 1995
nur Syntax:
- Kr. Mikkelsen: Dansk Ordföjningslære. Kopenhagen 1901 (Nachdruck Kopenhagen 1975)
Wörterbücher
Dänisch-Dänisch
- Den Danske Ordbog. 6 Bände, Gyldendal, Kopenhagen bis 2005 (das künftige Monumentalwerk, ca. 400 Euro, nur im Abonnement über den Buchhandel erhältlich)
- Dansk Ordbogen. Erstausgabe. Gyldendal, Kopenhagen 2004, ISBN 8712037591 (105.000 Stichwörter ca. 35 Euro)
- Politikens Store Ordbogs cd-rom. Politikens Forlag, Kopenhagen 2001, ISBN 87-567-6056-6 (Nur Datenträger! – Nudansk Ordbog mit Etymologie, Fremdwörterbuch, Abkürzungswörterbuch und 4000 Biografien, für Mac und Windows, ca. 95 Euro)
- Politikens Nudansk Ordbog. Politikens Forlag, Kopenhagen 2001, ISBN 87-567-6564-9 (100.000 Stichwörter mit CD-ROM für Windows, ca. 55 Euro, gilt als Standardwerk)
- Politikens Nudansk Ordbog med Etymologi. Politikens Forlag, Kopenhagen 2001, ISBN 87-567-6556-8 (100.000 Stichwörter mit Etymologie und CD-ROM für Windows, ca. 70 Euro)
- Politikens Retskrivningsordbog. Politikens Forlag, Kopenhagen 2001, ISBN 87-567-6455-3 (Rechtschreibungswörterbuch, 80.000 Stichwörter mit CD-ROM, ca. 15 Euro, preiswerte Alternative)
Aussprachewörterbücher
- Lars Brink, Jørn Lund u. a.: Den Store Danske Udtaleordbog. Kopenhagen 1991
- Peter Molbæk Hansen: Udtaleordbog. Kopenhagen 1990
Weblinks
- [http://netdob.asb.dk/netdob/index.html Dänisch-dänisches Netzwörterbuch]
- [http://www.kryds.dk/bigsog.htm Dänisches Synonymwörterbuch]
- [http://www.ronzon.de/seiten/dansk1.html Grundlagenwortschatz Deutsch-Dänisch]
Kategorie:Indogermanisch
Kategorie:Germanisch
Kategorie:Einzelsprache
-
Kategorie:Dänemark
ja:デンマーク語
ko:덴마크어
Ort der Färöer, Briefmarke von 1987]]
Die Färöer sind autonomer Teil Dänemarks. Dort befinden sich folgende Städte (Einwohner 2002):
- Fuglafjørður (1.562)
- Klaksvík (4.794)
- Runavík (481, Kommune Runavík: 2.557)
- Tórshavn (12.620, Kommune Tórshavn: 18.420)
- Tvøroyri (1.195, Kommune Tvøroyri: 1.867)
- Vágur (1.452)
- Vestmanna (1.238)
Alle Orte (Einwohner 2002) nach dem färöischen Alphabet:
Anmerkung: - Mjørkadalur ist ein dänischer Militärstützpunkt und hat nach Angaben des Postverk Føroya keine Postleitzahl.
Weblinks
- [http://www.hagstova.fo/Hagtol/Arbok/Arbok_03/Yearbook_03.htm Hagstova.fo - Statistisches Jahrbuch 2003] (auf färöisch und englisch)
- [http://www.postur.fo Postur.fo - Postleitzahlen] (auf färöisch)
Färöer
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Eysturoy
Eysturoy [] (dänisch: Østerø, deutsche Bedeutung: Ostinsel) ist die zweitgrößte Insel der Färöer im Nordatlantik. Sie liegt, durch einen Sund getrennt, östlich der Hauptinsel Streymoy.
- Fläche: 286,3 km²
- Einwohner: 10.586 (31. Dezember 2002)
- Bevölkerungsdichte: 37,0 Ew./km²
- Höchster Berg: Slættaratindur, 882 m (höchster Berg der Färöer)
- Anzahl der Gipfel: 66
Slættaratindur
Mit diesen Daten ist Eysturoy nicht nur die zweitgrößte färöische Insel, sondern auch bezüglich der Bevölkerungszahl auf Rang 2. Wichtige Zentren sind Fuglafjørður im Norden und das Ballungsgebiet der Kommunen Runavík und Nes/Toftir im Süden.
Eysturoy ist durch eine Autobrücke mit Streymoy verbunden. Die Insulaner bezeichnen sie (scherzhaft) als einzige Autobrücke über den Atlantik. Das Siedlungsgebiet von Runavík wurde von der Hauptstadt Tórshavn früher schneller mit der Autofähre erreicht. Heute ist man gezwungen, die 63 Kilometer nach Toftir auf der Landstraße zu fahren. Wichtiger lokaler Fährhafen ist auch Leirvík an der Ostküste. Von hier gelangt man zu den Nordinseln mit der zweitgrößten färöischen Stadt Klaksvík. Ab August 2006 wird auch diese Fähre eingestellt, wenn der 6,2 km lange Nordinselntunnel eröffnet wird, der planmäßig im Juni 2005 durchstochen wurde.
Bekannteste Sehenswürdigkeiten auf Eysturoy sind Eiði (malerische Lage in einer dramatischen Landschaft); Gjógv, eines der beliebtesten Fotomotive durch seinen kleinen natürlichen Hafen in einer Felsspalte; Gøta mit dem Museum Blásastova; und die Thermalquelle von Fuglafjørður (varmakelda), die vom vulkanischen Ursprung des Archipels zeugt.
An der Nordspitze Eysturoys befinden sich auch die sagenumwobenen Basaltsäulen Risin und Kellingin.
Kategorie:Insel (Färöer)
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Eiði
Eiði [] (dänisch: Ejde, wörtlich: Isthmus) ist ein Ort der Färöer im äußersten Nordwesten Eysturoys.
- Einwohner: 663 (Stand: 31. Dez. 2003)
- Postleitzahl: FO-470
- Kommune: Eiðis Kommuna
- Fußballverein: Eiðis Bóltfelag/Streymur
Eiðis Bóltfelag/Streymur
Eiði ist eines der größeren Dörfer der Färöer und Hauptort der gleichnamigen Kommune, zu der die Orte Ljósá und Svínáir gehören. Zusammen hat die Kommune 725 Einwohner (2002).
Eiði wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts gegründet. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1881. Seit 1986 befindet sich hier das wichtigste Wasserkraftwerk der Färöer. Es bezieht sein Wasser aus dem südöstlich und höher gelegenen See Eiðisvatn. Im Norden befindet sich der 343 Meter hohe Eiðiskollur, dem die beiden berühmten Klippen Risin und Kellingin vorgelagert sind. Östlich des Ortes erhebt sich mit dem 882 Meter hohen Slættaratindur, der höchste Berg der Färöer. Dort entlang führt die Straße nach Gjógv.
Neben dem Mythos von Risin und Kellingin stammt von hier auch die Sage vom "Wochenbett des Elfenweibs" (Huldukonan í barnsneyð): [http://www.tjatsi.fo/show.php?sprog=9e60a69a8e7112e02f43bb4d2133e336&side=a6f1fe778d6f9edbfc7bc90f12363901 Tjatsi.fo - deutsche Übersetzung]
Der Fußballplatz von Eiði gilt von seiner landschaftlichen Lage her als einer der schönsten im gesamten dänischen Königreich. Im Ort befinden sich auch das Hotel Eiði, und ein Heimatmuseum in einem renovierten Bauernhaus mit einer so genannten Roykstova („Rauchstube“).
Eine Besonderheit der färöischen Sprache ist die Verwendung der Präpositionen á (auf) und av (von) in Bezug auf Eiði. Es heißt also eg búgvi á Eiði (ich wohne auf Eiði) und eg eri av Eiði (ich bin von Eiði) anstelle von í (in) und úr (aus) Eiði. Diese scheinbare Kuriosität erklärt sich aus dem Umstand, dass Eiði "Isthmus", also Landenge bedeutet. Auch im Deutschen befindet man sich auf einer Landenge bzw. kommt von ihr.
Söhne und Töchter Eiðis
- Sigrun Gunnarsdóttir Niclassen ( - 1950) - Malerin
- Heidi Andreasen ( - 1985) - erfolgreiche Schwimmerin im internationalen Behindertensport
Literatur
- Óli Egilstrøð: Úr Eiðis søgu. Eiði: Grunnurin Lækjan 2004, ISBN 9991831525 (415 S.) ("Aus Eiðis Geschichte", auf Färöisch) [http://heima.olivant.fo/~egilstro/%FAr%20ei%F0is%20s%F8gu/ Homepage des Buchs]
Weblinks
- [http://www.faroeislands.dk/pages/EidiIndex.htm Faroeislands.dk: Eidi] (auf englisch, Infos und Fotos)
- [http://www.psp-info.dk/faroe/eidi.htm psp-info.dk/faroe: Eidi] (Fotogalerie auf dänisch)
Kategorie:Ort auf den Färöern
Kategorie:Eysturoy
1840
- Charles Wilkes gelangt an das nach ihm benannte Wilkes-Land und entdeckt sozusagen den Kontinent Antarktika
- Der Vertrag von Waitangi (Te Tiriti O Waitangi) wurde an 6. Februar 1840 bei Waitangi in der Bucht von Inseln, Neuseeland, unterzeichnet
- Mit dem Teilstück Mannheim: Heidelberg der Badischen Hauptbahn wird die erste Eisenbahnlinie in Baden eröffnet
- Die Stadt Sonneberg in Thüringen wird durch ein Großfeuer nahezu vollständig zerstört
Kultur
- 6. Januar: Uraufführung der Oper Le Drapier von Fromental Halévy in Paris
- 11. Februar: Uraufführung der Oper La fille du régiment (Die Regimentstochter) von Gaetano Donizetti an der Opéra-Comique in Paris
- 10. März: Uraufführung der Oper La Vestale von Saverio Mercadante am Teatro San Carlo in Neapel
- 10. April: Uraufführung der Oper Die Märtyrer von Gaetano Donizetti in Paris
- 8. August: Uraufführung der Oper Bátori Mária von Ferenc Erkel in Budapest
- 29. November: Uraufführung der Oper Saffo von Giovanni Pacini am Teatro San Carlo in Neapel
- 2. Dezember: Uraufführung der Oper La Favorita (Die Favoritin) von Gaetano Donizetti an der Grand Opéra Paris
- 3. Januar: Damian de Veuster, Priester, Seliger († 1889)
- 3. Januar: Udo Pahl, Mitglied der Kongregation von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariä († 1889)
- 10. Januar: Louis-Nazaire Bégin, Erzbischof von Québec und Kardinal († 1925)
- 15. Januar: Eduard Locher, Schweizer Ingenieur, Erfinder und freier Unternehmer († 1910)
- 18. Januar: Alfred Percy Sinnett, englischer Autor und Theosoph († 1921)
- 18. Januar: Ernst Rudorff, deutscher Musiker, Kunstpädagoge und Naturschützer. († 1916)
- 23. Januar: Ernst Abbe, deutscher Astronom, Mathematiker, Physiker, Optiker († 1905)
- 2. Februar: Louis-Albert Bourgault-Ducoudray, französischer Komponist († 1910)
- 3. Februar: Otto Schmeil, deutscher Botaniker, Pädagoge und Fachbuchautor († 1942)
- 5. Februar: Hiram Maxim, US-amerikanisch-britischer Erfinder († 1916)
- 5. Februar: John Boyd Dunlop, Ingenieur, Erfinder, Konstrukteur († 1921)
- 22. Februar: August Bebel, Führer der Arbeiterbewegung, sozialistischer Politiker († 1913)
- 23. Februar: Carl Menger, österreichischer Ökonom († 1921)
- 28. Februar: Henri Duveyrier, französischer Afrikareisender
- 4. März: Udo zu Stolberg-Wernigerode, Politiker und preußischer Staatsbeamter († 1910)
- 28. März: Eduard Schnitzer, Afrikaforscher († 1892)
- 31. März: Benjamin Baker, englischer Bauingenieur († 1907)
- 2. April: Émile Zola, französischer Schriftsteller und Journalist († 1902)
- 9. April: Wilhelm Exner, Präsident des österreichischen Gewerbevereins († 1931)
- 22. April: Odilon Redon, französischer Maler des Impressionismus († 1916)
- 27. April: Edward Whymper, englischer Bergsteiger († 1911)
- 29. April: Leopold Jacoby, deutscher sozialistischer Lyriker († 1895)
- 7. Mai: Pjotr Iljitsch Tschaikowski, russischer Komponist († 1893)
- 13. Mai: Alphonse Daudet, französischer Schriftsteller († 1897)
- 28. Mai: Hans Makart, österreichischer Maler und Dekorationskünstler († 1884)
- 28. Mai: Johann Baptist Schneider, Generalvikar, Weihbischof († 1905)
- 30. Mai: Anton Fischer (Kardinal), von 1902 bis 1912 Erzbischof des Erzbistums Köln († 1912)
- 2. Juni: Thomas Hardy, britischer Schriftsteller († 1928)
- 8. Juni: Manuel José de Arriaga, portugiesischer Politiker († 1905)
- 9. Juni: Akaki Zereteli, georgischer Schriftsteller und Politiker († 1915)
- 12. Juni: Henri de Braekelaer, belgischer Maler († 1888)
- 18. Juni: Karl Klinke, preußischer Soldat (Pionier) († 1864)
- 24. Juni: Eugen Gutmann, deutscher Bankier († 1925)
- 12. Juli: Abraham Goldfaden, ukrainisch-jiddischer Schriftsteller († 1908)
- 14. Juli: Heinrich Schwenger, Baumeister († 1906)
- 19. Juli: José Manuel Balmaceda, chilenischer Politiker († 1891)
- 3. August: James Elton, englischer Afrikareisender und Reiseschriftsteller († 1877)
- 10. August: Károly Hornig, Erzbischof von Veszprém und Kardinal († 1917)
- 14. August: Richard von Krafft-Ebing, deutscher Psychiater und Gerichtsmediziner († 1902)
- 22. August: Thomas Johann Heinrich Mann, Lübecker Kaufmann († 1891)
- 21. September: Murad V., Sultan des Osmanischen Reiches († 1904)
- 27. September: Alfred Mahan, US-amerikanischer Admiral († 1914)
- 27. September: Alfred Thayer Mahan, US-amerikanischer Marineoffizier und -schriftsteller († 1914)
- 30. September: Johan Svendsen, norwegischer Komponist († 1911)
- 1. Oktober: Godfried Marschall, Generalvikar, Weihbischof († 1911)
- 4. Oktober: Viktor Knorre, russischer Astronom († 1919)
- 12. Oktober: Luigi Bodio, Italienischer Statistiker
- 14. Oktober: Friedrich Kohlrausch, Physiker († 1910)
- 14. Oktober: Paul Güßfeldt, deutscher Afrikareisender
- 15. Oktober: August Mau, deutscher Archäologe († 1909)
- 12. November: Auguste Rodin, französischer Bildhauer († 1917)
- 14. November: Claude Monet, französischer Maler des Impressionismus († 1926)
- 21. November: Kaiserin Victoria, preußische Königin und deutsche Kaiserin († 1901)
- 30. November: Wilhelm Erb, deutscher Neurologe († 1921)
- 7. Dezember: Hermann Goetz, deutscher Komponist († 1876)
- 29. Dezember: Felix Anton Dohrn, deutscher Zoologe († 1909)
- Chief Joseph, Häuptling der Nez Percé-Indianer († 1904)
- 28. März: Anton Friedrich Justus Thibaut, deutscher Rechtswissenschaftler ( - 1772)
- 23. Juli: Carl Blechen, deutscher Landschaftsmaler ( - 1798)
- 25. August: Carl Leberecht Immermann, deutscher Schriftsteller, Lyriker und Dramatiker ( - 1796)
- 11. Mai: Eduard Joseph d'Alton
- 14. Mai: Carl Ludwig Engel, deutsch-finnischer Architekt und Maler ( - 1778)
- 7. Mai: Caspar David Friedrich, deutscher Maler der Romantik ( - 1774)
- 14. April: Christian Heinrich Delius, Archivar und Historiker ( - 1778)
- 6. Januar: Fanny Burney, Englische Schriftstellerin ( - 1752)
- 29. September: Friedrich Adolph August Struve, Arzt und Apotheker ( - 1781)
- 17. Dezember: Friedrich August von Staegemann, Mitarbeiter an den Stein-Hardenbergschen Reformen ( - 1763)
- 7. Juni: Friedrich Wilhelm III., König von Preußen ( - 1770)
- 30. März: George Bryan Brummell, britischer Dandy, Freund Georg IV. ( - 1778)
- 2. März: Heinrich Wilhelm Olbers, deutscher Arzt und Astronom ( - 1758)
- 27. August: Hermann Wedel-Jarlsberg, norwegischer Politiker ( - 1779)
- 22. Januar: Johann Friedrich Blumenbach, deutscher Anatom und Anthropologe ( - 1752)
- 6. Juli: Johann Heinrich Ramberg, deutscher Maler und Zeichner ( - 1763)
- 19. Juni: John Cockerill, britischer Industrieller ( - 1790)
- 30. November: Joseph Johann von Littrow, Astronom ( - 1781)
- 31. Januar: Joseph von Utzschneider, deutscher Techniker ( - 1763)
- 14. Mai: Karl Freiherr vom Stein zum Altenstein, preußischer Politiker ( - 1770)
- 26. November: Karl von Rotteck, deutscher Historiker und Politiker ( - 1775)
- 11. Dezember: Kokaku, 119. Kaiser von Japan ( - 1771)
- 23. November: Louis de Bonald, französischer Staatsmann und Philosoph ( - 1754)
- 13. Dezember: Louis-Charles Mahé de LaBourdonnais, französischer Schachmeister ( - 1797)
- 29. Juni: Lucien Bonaparte, Drittgeborener der Brüder Bonaparte ( - 1775)
- 27. Oktober: Machbuba, geschichtenumwobene Kindfrau ( - 1825)
- 27. Mai: Niccolò Paganini, italienischer Violinist und Komponist ( - 1782)
- 13. Februar: Nicolas-Joseph Maison, französischer General, Marschall von Frankreich. ( - 1770)
- 6. Februar: Peter van Bohlen, deutscher Orientalist ( - 1796)
- 27. März: Philipp Albert Stapfer, Schweizer Politiker, Diplomat und Theologe ( - 1766)
- 25. April: Siméon Denis Poisson, französischer Physiker und Mathematiker ( - 1781)
ko:1840년
th:พ.ศ. 2383
Kategorie:EysturoyKategorie:Färöer
Seifenblase
Eine Seifenblase ist ein dünner Film Seifenwasser, der eine hohle Kugel mit schillernder Oberfläche formt. Seifenblasen halten gewöhnlich nur für wenige Momente und zerplatzen dann entweder von allein oder bei der Berührung mit einem anderen Objekt.
Wegen ihrer Vergänglichkeit wurden sie zu einer Metapher für etwas, das zwar anziehend, aber dennoch inhalts- und gehaltlos ist, was sich in der Redewendung „Der Traum zerplatzte wie eine Seifenblase“ widerspiegelt. Oft wurden Aktien am Neuen Markt mit Seifenblasen verglichen (Spekulationsblase).
Gewöhnlich werden Seifenblasen von Kindern als Spielzeug erzeugt, aber ihre Verwendung in künstlerischen Auftritten zeigt, wie faszinierend sie auch für Erwachsene sein können.
Weiterhin lösen Seifenblasen komplexe räumliche Probleme in der Mathematik, da sie jederzeit die kleinste Oberfläche zwischen Punkten und Kanten bilden.
Aufbau
Seifenblasen bestehen aus einem dünnen (dipolaren) Wasserfilm, an dem sich innen und außen Seifenmoleküle (RCOO-) anlagern mit einer dem Wasser zugewandten polaren, hydrophilen COO- Gruppe und einem dem Wasser abgewandten unpolaren, hydrophoben Rest.
Der Aufbau ähnelt dem von Biomembranen, jedoch befindet sich bei Seifenblasen das Wasser innerhalb der Membran, nicht außerhalb.
Warum platzen Seifenblasen?
Eine Seifenblase entsteht, wenn sich ein dünner Wasserfilm mit Seifenmolekülen vermischt. Beim Aufblasen entsteht eine Kugelform. Trotz der thermischen Bewegung sammelt sich im Laufe der Zeit aufgrund der Schwerkraft vermehrt Seifenlauge im unteren Teil der Blase. Man kann das beobachten, wenn man eine Seifenlamelle in eine Tassenöffnung zieht und dann senkrecht hält. So verdünnt sich der obere Teil der Seifenblase bis sie platzt, da dort wesentliche Anteile des Wassergehaltes verdunsten. Tatsächlich platzen die meisten Seifenblasen im oberen Teil; einige jedoch auch im unteren. Das Verdunsten kann man übrigens behindern, indem man die Seifenblase in ein Einmachglas "sperrt". Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Blase erheblich.
Physikalische Grundlagen
Oberflächenspannung
Einmachglas
Die Erzeugung von Seifenblasen ist möglich, da die Oberfläche einer Flüssigkeit – in diesem Falle des Wassers – eine gewisse Oberflächenspannung besitzt, die zu einem elastischen Verhalten der Oberfläche führt.
Häufig wird angenommen, dass die Seife nötig ist, um die Oberflächenspannung des Wassers zu vergrößern. Das Gegenteil ist jedoch der Fall: Die Oberflächenspannung des Seifenwassers ist nur etwa ein Drittel so groß wie die des Wassers. Seifenblasen mit reinem Wasser zu machen ist so schwierig, weil die Oberflächenspannung zu hoch ist, wodurch die Blase sofort zerplatzt. Zusätzlich verlangsamt die Seife die Verdunstung, so dass die Blasen länger halten.Der Druck in einer Seifenblase ist höher als der Druck außerhalb, siehe dazu unter Young-Laplace-Gleichung
Kugelform
Die Oberflächenspannung ist ebenfalls der Grund für die kugelförmige Gestalt der Seifenblasen. Durch Minimierung der Oberfläche zwingt sie die Blase in diese Form, da von allen möglichen Formen zu einem gegebenen Volumen die Kugel die kleinste Oberfläche aufweist. Ohne äußere Kräfte (insbesondere Schwerkraft in Kombination mit Luftreibung) würden alle Blasen ideale Kugelform besitzen. Auf Grund ihres geringen Eigengewichts kommen Seifenblasen diesem Ideal auch in der Realität sehr nahe – im Unterschied zu Regentropfen, die beim Fall eine signifikante Abplattung erfahren.
Mehrere verbundene Seifenblasen
Luftreibung
Wenn zwei Seifenblasen aufeinander treffen, wirken die selben Prinzipien weiterhin, und die Blasen nehmen die Form mit der kleinsten Oberfläche an. Ihre gemeinsame Wand wölbt sich in die größere Blase hinein, da eine kleinere Seifenblase einen höheren Innendruck besitzt. Wenn beide Seifenblasen gleich groß sind, entsteht keine Wölbung, und die Trennwand ist flach.
Beim Zusammentreffen mehrerer Seifenblasen sind alle Winkel gleich groß. Verbinden sich zum Beispiel drei Blasen, treffen die Flächen in einem Winkel von 120° zusammen. Hierbei ist die Oberfläche gleichfalls minimal. Durch die gleiche Oberflächenspannung entsteht ein Kräftegleichgewicht.
Interferenz und Reflexion
Kräftegleichgewicht
Kräftegleichgewicht
Kräftegleichgewicht
Die schillernden Farben entstehen durch Interferenz von Lichtwellen. Da die Wand einer Seifenblase eine gewisse Dicke hat, wird einfallendes Licht zweimal reflektiert – einmal an jeder Seite der Wand. Lichtstrahlen, die an der Innenseite der Wand reflektiert werden, legen einen leicht längeren Weg zurück, so dass die Lichtstrahlen nicht mehr synchron miteinander sind. Dies führt zu Interferenz, das heißt zu einer Auslöschung bestimmter Wellenlängen. Verschiedene Wandstärken bewirken verschiedene Farbschattierungen, wodurch eine Farbänderung beobachtet werden kann, während die Seifenblase durch Verdunstung ausdünnt. Ist die Wand der Seifenblase dicker, werden mehr rote Lichtwellen ausgelöscht, wodurch eine blau-grüne Färbung verursacht wird. Mit abnehmender Dicke werden mehr gelbe Lichtwellen ausgelöscht (dies erzeugt eine bläuliche Farbe), dann grüne Lichtwellen (erzeugt Magenta), dann blaue Lichtwellen (erzeugt Gelb). Letztlich, wenn die Dicke der Wand kleiner ist als die Hälfte der kleinsten Wellenlänge sichtbaren Lichts, löschen sich keine sichtbaren Lichtwellen gegenseitig aus und es können keine Komplementärfarben mehr beobachtet werden. In diesem Zustand ist die Seifenblasenwand dünner als zwei Zehntausendstel eines Millimeters – und wird wahrscheinlich im nächsten Moment zerplatzen.
Hätte eine Seifenblase überall die gleiche Wandstärke, so wäre sie einfarbig. Da der Flüssigkeitsfilm in einer Seifenblase, die sich durch eine Luftströmung bewegt, jedoch durch Luftreibung verwirbelt wird, ist die Wandstärke nicht homogen. Unter günstigen Bedingungen kann man diese Verwirbelungen mit bloßen Auge sehen: Schwebt die Seifenblase relativ ruhig, treten nur wenige Verwirbelungen auf, aber die Dicke ist bedingt durch die Gravitationskraft trotzdem nicht ganz homogen, und man kann einzelne relativ gleichmäßige Farbbänder beobachten.
In einem ebenen Seifenfilm sind diese Farben einfacher sichtbar zu machen. Solch ein ebener Film kann z.B. in einem rechteckigen oder kreisrunden Rahmen aus dünnen Polymer-Fasern oder dünnem Draht geformt werden. Optimale Bedingungen für die Sichtbarkeit der Interferenzfarben sind hier eine indirekte Beleuchtung (z.B. ein Blatt weißes Papier, das von einer Halogenlampe angestrahlt wird) mit 45 Grad Einfallswinkel und Beobachtung in Reflexion bei 45 Grad Ausfallswinkel. Der Hintergrund hinter dem Seifenfilm sollte dunkel sein.
An den Rändern bildet der Film einen Meniskus entweder mit dem Rahmen oder mit einem Flüssigkeits-Reservoir am unteren Ende des Films. In letzterem Fall ist eine Kombination aus Gravitation und Kapillarkraft die treibende Kraft, die eine inhomogene Filmdicke bewirkt.
Verwirbelungen und ästhetische bewegte Muster im Bereich des Meniskus und an den Rändern mit dem Rahmen kommen durch hydrodynamische Instabilitäten zustande, bei denen höchstwahrscheinlich der Marangoni-Effekt eine wichtige Rolle spielt.
Herstellung
Am einfachsten ist es sicher, eine kommerzielle Seifenblasenlösung zu benutzen oder einfach etwas Spülmittel in Wasser zu lösen. Letzteres funktioniert aber wahrscheinlich nicht so gut wie erwartet, da einige Tricks nötig sind, um eine gute Seifenblasenlösung herzustellen.
Zutaten
- Die Oberflächenspannung des Wassers verringern: Spülmittel, Flüssigseife oder Babyshampoo. Möglicherweise funktionieren teurere oder reinere Spülmittel, die kein Parfüm oder andere Zusatzstoffe enthalten, besser.
- Die Mischung verdicken: Am üblichsten wird zu diesem Zweck Glyzerin verwendet (erhältlich in Apotheken), welches die Blasen zusätzlich bunter macht. Zucker, Puderzucker oder Maissirup haben einen ähnlichen Effekt. Es könnte vorteilhaft sein, den Zucker in heißem Wasser aufzulösen. Weil die Seifenlösung allerdings auch zu dick werden kann, ist es wichtig, nicht zu viel dieser Verdickungsmittel hinzuzufügen. Damit wird verhindert, dass das Wasser in der Blase zu schnell verdunstet und die Blasenhaut zu dünn wird. Zu dünne Blasen zeigen nur eine schwaches Farbspiel oder auch keine Farben mehr und platzen schnell.
- Destilliertes Wasser: Da Leitungswasser Kalk enthält, und Kalk Seife bindet, eignet sich destilliertes Wasser besser.
Verfahren
- Lässt man die Seife über Nacht in einem offenen Behälter stehen, wird die Lösung ebenfalls verdickt. Hier gilt jedoch ebenso, dass die Flüssigkeit nicht zu dick werden darf.
- Blasen oder Schaum auf der Seifenlösung sollten durch vorsichtiges Rühren, Abschöpfen oder Warten vermieden werden.
- Erfolg beim Seifenblasenmachen ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Jedes Spülmittel ist verschieden, und zusätzlich spielen mehrere Umweltfaktoren eine Rolle. Zum Beispiel ist staubige Luft von Nachteil, ebenso Wind. Außerdem ist feuchte Luft vorteilhaft, was zur Folge hat, dass regnerische Tage die besten Tage für Seifenblasen sind. Wiederholte Versuche sind wahrscheinlich nötig.
Seifenblasenringe
Am einfachsten ist es, Plastikringe zu benutzen, die zusammen mit kommerziellen Seifenblasenlösungen vertrieben werden. Da die Größe der Blasen jedoch vom Durchmesser des Ringes abhängig ist, ist es möglicherweise notwendig, selbst einen Ring herzustellen.
Im Allgemeinen funktioniert jeder geschlossene Ring, zum Beispiel ein Draht, der zu einer ringförmigen Schleife gebogen wird. Der Draht sollte hierbei stark genug sein, um einen stabilen Ring zu erhalten. Bessere Ergebnisse erhält man, indem man den Draht mit Mullbinden oder Bindfaden umwickelt, so dass das Seifenwasser besser daran haften kann.
Beispielrezepte
# Allgemeines Rezept: 2/3 Tasse Spülmittel, 4 l Wasser, 2–3 EL Glyzerin
# Zweites allgemeines Rezept: 100 g Zucker, 2–3 EL Salz, 1,4 l Wasser, am besten destilliert, 150 ml Spülmittel, 12 ml Glyzerin
# Riesenblasen: 1l Wasser, 500 g Zucker, 750 g Hakawerk-Neutralseife, 25 g Tapetenkleister (mit Methylcellulose). Das Wasser aufkochen und mit dem Zucker vermischen, bis er sich aufgelöst hat. Wenn das Zuckerwasser lauwarm wird, geben wir Neutralseife und Tapetenkleister dazu. 24 Stunden stehen lassen. Dann 9 Liter Wasser hinzufügen und umrühren. Blumentopf-Untersätze oder Plastikbecken füllen.
# Für dauerhaftere Blasen: 1/3 kommerzielle Seifenblasenlösung, 1/3 Wasser, 1/3 Glyzerin
# Seifenblasen ohne Tränen: 60 ml Babyshampoo, 200 ml Wasser, 3 EL Maissirup
Verwendung
Shows
Seifenblasenshows verbinden Unterhaltung mit künstlerischer Leistung. Hohe Kunstfertigkeit ist dafür ebenso vonnöten wie perfekte Seifenblasenlösungen.
Beispiel üblicher Darbietungen:
- Riesige Seifenblasen, die oftmals Gegenstände oder Menschen umfassen
- Handhaben der Seifenblasen mit bloßen Händen
- Eckige Seifenblasen in der Form von Würfeln, Tetraedern, usw.
- Verbinden von mehreren Blasen zu komplexeren Strukturen oder Skulpturen
- Optisch ansprechende Effekte, zum Beispiel rauchgefüllte Blasen oder Verwendung von Laserlicht
- Heliumgefüllte Seifenblasen, die aufwärts schweben
- Verbindung von Seifenblasen und Feuer
Seifenblasen in der Mathematik
Ein Seifenfilm formt eine natürliche Minimalfläche. Minimalflächen stehen schon seit dem 19. Jahrhundert im Blickpunkt mathematischer Forschung. Ein wesentlicher Beitrag dazu waren die Experimente des belgischen Physikers Joseph Plateau
(vgl. Plateau-Problem).
Ein Beispiel: Schon 1884 wurde von Herrmann Amandus Schwarz bewiesen, dass eine kugelförmige Seifenblase die kleinstmögliche Oberfläche eines bestimmten Luftvolumens besitzt. Jedoch erst in den letzten Jahrzehnten wurde mit Hilfe der geometrischen Maßtheorie eine angemessene Sprache für solche Probleme gefunden. Im Jahr 2000 gelang es Professor Joel Hass und Roger Schlafly zu beweisen, dass zwei verbundene Seifenblasen die kleinstmögliche Oberfläche zweier umschlossener Luftvolumen haben, auch Doppel-Blasen-Theorem (englisch Double Bubble Theorem) genannt.
Weblinks
- Experimente: http://www.science-days.de/exp/04-99/04-99ex.htm
- Der Doppel-Blasen-Beweis ist hier auf englisch zu finden: http://www.ugr.es/~ritore/bubble/bubble.htm
- Hobbythek-Tipps – Rezepte und mehr: http://www.hobbythek.de/dyn/16570.phtml
- [http://kinderbuch.twoday.net/ Seifenblasen Kinderbuch]
- [http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/seifenblasen/ Sendung mit der Maus: Seifenblasen]
- [http://pof.aip.org/pof/gallery/ Gallery of Fluid Motion] (englisch)
- [http://www.mathematikum.de/ www.mathematikum.de]Seifenblasen zum Ausprobieren und weitere mathematische Experimente
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